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Ich will alle an mich ziehen, wenn ich von der Erde erhöht bin (Joh 12,32)

Die Christkönigskirche in Stuttgart-Vaihingen wurde in schwerer Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, kurz nach der Inflation, ein Jahr nach  Errichtung der Pfarrei, nach den Plänen des Stuttgarter Architekten Regierungsbaumeister Dr.-Ing. Alfred Schmidt in den Jahren 1927 / 1928 erbaut. Von den zehn von ihm gebauten Kirchen ist die Christkönigskirche in Vaihingen seine erste und berühmteste und wird allgemein zu seinen besten Kirchenbauten gerechnet.

Die Kirche, in der sich etwa 400 Sitzplätze befinden, ist 18 Meter breit, 35 Meter lang und 16,50 Meter hoch. Die Gewölbekonstruktion, auch Zollingergewölbe genannt,  hat eine freie Spannweite von 14,50 Meter und erreicht im Scheitel eine Höhe von 11,50 Meter. Der Turm misst bis zur Spitze des vergoldeten Kreuzes 33 Meter.

Am 18. März 1928 wurde die Kirche von Bischof Johannes Baptista Sproll geweiht und erhielt als erste Kirche in der Diözese Rottenburg den Titel „Christus König“. Während sie damals weit außerhalb des Vaihinger Zentrums lag, ist sie heute längst von der Bebauung und dem Verkehr eingeholt worden und ist zusammen mit der evangelischen Stadtkirche und dem Rathaus  ein Wahrzeichen Vaihingens.

Kirche und Pfarrhaus stehen heute unter Denkmalschutz.

U. Wagner

Der „Kirchenführer”, Wissenswertes zur Geschichte, Architektur und Ausstattung unserer Kirche ist am Schriftenstand erhältlich.