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Auf ein Wort

Die fünfte Jahreszeit

Der Klimawandel hat es in sich. Keine gescheiten Jahreszeiten mehr erleben wir – der Winter ist kein Winter mehr - erzählen sich Bauersleute aus dem Schwarzwald und insgeheim hoffen Eltern in Stuttgart doch, dass noch etwas Schnee für die Kinder fällt…vielleicht im Januar, oder passender noch in den Faschingsferien?

Aber da ist ja noch etwas, dass aus dem Rahmen fällt und passionierte Anhänger findet …Die schwäbisch-alemannische Fasnacht, das größte und älteste Volksfest in Baden und Württemberg. „In einer Welt von Umbrüchen und gesellschaftlichen Wandel steht die Fasnacht für Tradition und für Pflege von Werten, aber vor allem für Ausgelassenheit und Spaß“, so lautet es in einem Grußwort vom Ministerpräsidenten. Mitte Januar fand in Bad Cannstatt das große Narrentreffen mit der Zunft Kübelesmarkt als Gastgeber statt. Im Programm: Narrenbaumstellen, Nachtumzug, Brauchtumsstreifzug der verschieden Narrenzünfte und eine Narrenmesse (!) in der Stadtkirche.
Zum großen Umzug mit 75 Mitglieds-und Partnerzünften wurden rund 10.000 Narren erwartet.

Ich weiß nicht, wie das Fest verlief, ich war nicht dabei. Aber Hut ab! vor den vielen Ehrenamtlichen, die für Arbeitsschichten und für einen sicheren Verlauf des Narrenfestes bereit standen.

Ich muss zugeben, Fasching, Karneval oder Fasnet feiern ist nicht so mein Ding, aber in meiner Arbeit als Gemeindereferentin organisiere ich auch Faschingsveranstaltungen für Kinder und nehme an Faschingsveranstaltungen teil. Weil wir auch ausgelassen sein dürfen und unsere spielerische und kreative Seite ausleben sollen. „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (nach Schiller)
In diesem Sinne wünsche ich eine fröhliche fünfte Jahreszeit – bis Aschermittwoch dann!

Ihre GR Maria Di Miero