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Heute schon gesegnet?

In den letzten Wochen wurde in der Gesamtkirchengemeinde Vaihingen Erstkommunion gefeiert.

Ein besonderer Tag für die Kinder und ihre Familien. „Der schönste Tag“ im Leben eines Kindes!

Im Mittelpunkt der Gottesdienstfeier: Eine Stelle des Markusevangelium mit der frohen Nachricht, Jesus segnet die Kinder.

Hat Jesus nichts Wichtigeres zu tun? fragten sich die Jünger damals. Und schickten die Eltern mit ihren Kindern zurück. Daraufhin wurde Jesus zornig und sagte: „Lasst die Kinder zu mir kommen...denn ihnen steht das Reich Gottes offen. Wenn ihr Gott nicht vertraut wie die Kinder, werdet ihr seine Liebe und seinen Segen nicht erfahren.“ Dann schob Jesus die Erwachsenen zur Seite, ging auf die Kinder zu, umarmte sie, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.

Und heute? Wo erfahren wir heute Segen?

Unser Segenszeichen ist das Kreuz. Wenn wir uns mit dem Kreuzzeichen segnen, in der Kirche, zu Hause oder auf dem Fußballplatz, so stellen wir unser Leben unter Gottes Schutz.

Das vielleicht kürzeste Gebet, welches Eltern für ihre Kinder sprechen können, ist das Kreuzzeichen.

Mit dem Daumen ein Kreuzchen auf die Stirn zeichnen, das passiert viel zu selten, wir können und sollten öfter segnen! Am Abend vor dem Schlafengehen oder morgens vor dem Verlassen des Hauses. Jeder Getaufte kann das tun, entweder schweigend oder mit dem Segensspruch: „Jesus segnet dich! Gott liebt dich!“ (aus Katechetische Bausteine - Bonifatiuswerk

„Segnen“ heißt auf italienisch „benedire“ - es bedeutet „gut sprechen“.

Segnen heißt also auch über einen Menschen gut zu sprechen, gut über ihn zu denken. Gut sprechen, kann eine Grundhaltung werden. Gutes über die Menschen zu sprechen oder zu denken bewirkt Wunder!

Mit einem irischen Segen wünsche ich Ihnen eine gute Zeit Beim ersten Licht der Sonne – sei gesegnet.

Wenn der lange Tag heute vorüber ist – sei gesegnet.
Dein Lächeln und deine Tränen – sie seien gesegnet.
Jeder Tag deines Lebens – sei gesegnet.

Maria Di Miero, Gemeindereferentin