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Neujahrsgrüße im Januar

Es steht Januar 2017 drauf, fett gedruckt, auf dem Kalender, den wir dieses Jahr von Freunden geschenkt bekommen haben - genau an Sylvester.

Zum Jahreswechsel stoßen wir unsere Gläser an und wünschen uns gegenseitig alles Gute.

Was wird da auf uns zukommen? Was werden wir vielleicht erst im Nachhinein als „gut so“ bezeichnen?

Im Wort Januar steckt der Name „Janus“ des römischen Gottes des Anfangs und des Endes, der Ein-und  Ausgänge, der Türen und der Tore.

Die frühesten Abbildungen von Janus zeigen ihn mit einem Doppelgesicht, vorwärts und rückwärts blickend. Besondere Bedeutung hatte Janus für Unternehmungen, für die er Schutz und Unterstützung gewähren sollte.

Ich schaue nach vorn. Nach der lauten Nacht stellt sich im Laufe des 1. Tages des Januars Stille ein.  Es gibt Zeit für sich und Zeit für andere: Der Sternsingergang der Kinder, die Mitfeier des ökumenischen Neujahrsgottesdienstes, der Besuch bei den Eltern.

In der 1. Januarwoche hat uns der Alltag noch nicht wieder. Am 06. Januar dann, durch den Gesang der Sternsinger, spricht Gott uns Gottesdienstbesucher nochmal Zuversicht zu:

“Den Stern in der Hand, unter den Füßen neues Land.

Wir brechen auf und geh'n hinaus, teilen Gottes Botschaft aus. ...Blick zurück in alte Zeit!

Siehst du Freude oder Leid? Gottes Sohn ist dir gebor'n, lebe neu, sei nicht verlorn!

Blick nach vorne, nicht zurück! Zukunft wird heut' schon ein Stück. Gottes Segen bringen wir,  trag' des Sternen Schein in dir! Den Stern, du leuchtest hell und klar, warst Kompass für die Weisen. Schein' du auch uns in diesem Jahr, hier und auf allen Reisen.“

Mit diesem schönen Liedtext wünsche auch ich Ihnen im Namen des Pastoralteams  ein gesegnetes  Neues Jahr 2017!

Ihre Maria Di Miero, Gemeindereferentin