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Der andere Advent

In den vergangenen Wochen hat sich die Pandemie besorgniserregend ausgebreitet.

Die Infektionszahlen sind gestiegen. Wir werden angehalten, jetzt unsere Begegnungen zu reduzieren in der stillen Hoffnung – wenn die Verhaltensregeln eingehalten werden - Heilig Abend und Weihnachten wie gewohnt mit unseren Lieben feiern zu können.

Tatsache ist, dass auf die Frage: „Wie wird Weihnachten?“ rund die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland mit einem Weihnachten in der Isolation rechnen.

Diese Nachricht ist erschreckend. Und ich finde, es fordert geradezu uns Christen heraus, gerade jetzt im Advent hoffnungsvolle Zeichen zu setzen gegen das Alleinsein und gegen das Gefühl der Verlassenheit.

Da kommt die Ausstellung „Du bist ein Königskind“, die aktuell in der Kirche Christus König zu sehen ist, gerade recht! Die Einladung, die königliche Tonfiguren dieser Ausstellung zu bewundern, ist verbunden mit der Aufforderung, sich im Advent aufzumachen und dabei nicht zu vergessen, die eigene unsichtbare Krone wieder aufzurichten.

Wie wäre es, wieder mal Weihnachtskarten zu basteln oder zu kaufen, und damit Alleinstehende oder auch Familien und Freunde zu überraschen? Oder bewusst wieder mal zum Telefonhörer zu greifen und ein längeres Gespräch zu führen? Oder zu einer bestimmten Uhrzeit eine Kerze am Adventskranz anzünden, zuhause zu beten oder Gottesdienste im Advent zu besuchen? Dies kann uns auf dem Weg zu Weihnachten stärken, trösten und neue Hoffnung schenken. Auch schöne, menschliche Begegnungen sind dabei nicht ausgeschlossen.

Eine frohe Advents- und Weihnachtszeit wünsche ich Ihnen und uns!

Maria Di Miero, Gemeindereferentin