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Ministranten

Wir Ministranten aus Maximilian Kolbe und Maria Königin des Friedens sind ein aufgeweckter Haufen von mehr als 40 Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 18 Jahren, die Spaß am Ministrieren haben.

Wir treffen uns meist freitags um 17:00 Uhr für ca. 1 Stunde und sonntags nach dem Gottesdienst zu einem Minitreff, um das Ministrieren weiter einzuüben und um Themen zu besprechen, die uns interessieren.

Dabei kommt das Spielen nicht zu kurz, um weiter zu einer großen Gemeinschaft zusammenzuwachsen.

Neben dem Ministrieren unternehmen wir viel gemeinsam, wie die Vorbereitung auf das und die Teilnahme am Minifußballturnier, die Teilnahme am Wettbewerb Stuttgart Yard des BDKJs, das Miniwochenende oder den Ausflug nach Tripsdrill.

Jedes Jahr freuen wir uns über neuen Zuwachs nach der Erstkommunion.

Bei Fragen wende Dich bitte an Email

Wir heißen: Die MMMs, die Ministranten aus Maria Königin und Maximilian Kolbe:

Wir freuen uns auf neue Ministranten und Ministrantinnen.

Für alle Termine gilt:
Herzliche Einladung an alle Interessierte – einfach vorbeikommen und mitmachen!!!

10. März: Freitagstreff

  7. April: Freitagstreff

12. April: Probe für Ostergottesdienste und Osterkekse backen

20. Mai: Stuttgart Yard

3. Juni bis 10. Juni: Ministrantenfreizeit

15. Juli: Minifußballturnier

23. Juli: Einführung der neuen Ministranten

27. Juli: Tripsdrill

Stuttgarter Zeitung Filder-Zeitung Vaihingen/Möhringen vom 13.02.18, S. 34

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Bürger geben 250 Handys für eine gute Sache
 
Vaihingen Die Ministranten von Maximilian Kolbe haben alte Mobiltelefone gesammelt.

VAIHINGEN. Das Ergebnis der Handysammelaktion ist überwältigend: 250 Mobiltelefone landeten im
Zeitraum zwischen dem 24. Dezember und Anfang Februar in den Sammelkisten der katholischen
Gemeinde Maximilian Kolbe. „Wir hätten uns schon über hundert Handys gefreut, dass nun so viele
zusammengekommen sind, damit haben wir nicht gerechnet“, sagt Oberministrantin Marie-Christine
Tomerl, die die Aktion zusammen mit den Ministranten gestartet hat .
 
Die Bandbreite der abgegebenen Handys ist groß. Die Telefone seien damit auch ein Beispiel für aktuelle Industriegeschichte. „Man sieht, wie rasch sich die Handys, die ja erst in den 90ern auf den Markt kamen, verändert haben. Von großen Tastenhandys zu Klapphandys und jetzt zu Smartphones ist alles dabei“, sagt Tomerl. Auf der anderen Seite sei es erschreckend, wie schnell ein Gegenstand, der noch vor wenigen Jahren die neuste Entwicklung darstellte, nun veraltet ist und weggeworfen werde. Eines der Handys sei mit der Originalverpackung und und der Gebrauchsanleitung abgegeben worden.
 
Die Wege, auf denen die Mobiltelefone zur Gemeinde kamen, waren ebenso vielfältig wie deren Bauart.
Einige Bürger haben ihre alten Handys zum Gottesdienst mitgebracht und im Anschluss daran in die
Sammelboxen gelegt, andere gaben ihre Handys direkt den Sternsingern mit, als die den Segen in die
Häuser und Wohnungen brachten. Wieder andere gaben sie persönlich im Pfarrbüro ab oder warfen sie
dort in den Briefkasten. „Wir haben sogar Handys per Post bekommen“, erzählt Tomerl. Auf die
Handysammelaktion aufmerksam geworden ist die Gemeinde Maximilian Kolbe über das katholische
Missionswerk Missio, das auch Träger der Sternsingeraktion ist.
 
Mit der Abgabe ihrer ungenutzten Alttelefone leisten die Vaihinger einen Beitrag für einen guten Zweck.
Denn in den Handys stecken wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber und Kupfer. Missio und sein
Kooperationspartner Mobile-Box, ein von Kölner Studenten gegründetes Unternehmen, sammeln die
Handys und recyceln die in ihnen enthaltenen Rohstoffe. Handys, die noch nutzbar sind, werden bei
Bedarf repariert und über die Internetseite von Mobile-Box verkauft.
 
Die Hälfte der Erlöse wird an gemeinnützige Organisationen gespendet. Mobile-Box gibt einen Teil der
Summe zurück an das Missionswerk. Missio unterstützt damit im Rahmen seiner Aktion „Schutzengel“
Familien im Kongo. Das Geld geht beispielsweise an Traumazentren im Osten der Republik, in denen die
Opfer des Bürgerkriegs therapeutische Unterstützung erhalten.
 
Die Rückmeldung der Gemeindemitglieder und Bürger sei sehr positiv gewesen, berichtet Tomerl. „Wir
werden die Handysammelaktion auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder machen“, sagt die
Oberministrantin.

Sandra Hintermayr
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