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Dienstag, 14.04.2020
L Apg 2, 14a.36-41 Ev Joh 20, 11-18

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
In jener Zeit stand Maria draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein.
Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten.
Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du?
Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.


Impuls:       
Maria erkennt Jesus nicht. Sie hält ihn für den Gärtner. Erst als er sie mit ihrem Namen - Maria - anspricht, bemerkt sie, dass er es ist.
Vielleicht ist das bei uns manchmal nicht viel anders. Vielleicht brauchen wir es auch manchmal, dass Gott uns anspricht, um ihn zu erkennen.
Und vielleicht spricht Gott uns manchmal auf ganz andere Weise an, als wir uns das vorstellen.
Heute kann ich mich fragen: Wann, wo, auf welche Weise habe ich mich von Gott angesprochen gefühlt?

Gebet:
Guter Gott,
manchmal erkennen wir dich nicht. Manchmal würden wir dich gern irgendwie spüren, dir irgendwie nahe sein - und spüren doch wenig oder gar nichts von deiner Gegenwart.
Doch dann gibt es auch Momente, in denen wir spüren, da ist etwas, das wir nicht mit dem Verstand begreifen können. Etwas, das größer ist als wir selbst.
Wir bitten Dich: Ruf uns bei unserem Namen, sei uns nahe, wenn wir dich brauchen, lass uns deine Liebe spüren, immer wieder aufs Neue. Amen.

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Es wird alles gut! Mit Jesus!