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Dienstag 24. März 2020
L Ez 47,1–9.12; Ev Joh 5,1–16
Lied: GL 460 (Wer leben will wie Gott)

Wieviel und was brauchen wir für unser Leben?
Eine Frage, die sich dieser Tage allen stellt, die sich auf den Weg zum Einkaufen machen. Wieviel Klopapier ist tatsächlich nötig, um jetzt dieses begehrte Gut auch hier mal zu erwähnen.
Kann ich auch auf was anderes ausweichen, wenn mein Lieblingsprodukt gerade vergriffen ist und kann und muss ich mich vielleicht total umstellen?
Was brauche ich denn für meine Seele zum Leben? Wo kaufe ich was ein? Oder anders gefragt, was sind meine Quellen, aus denen ich Kraft schöpfe?
Es geht bei den heutigen Texten um das Wasser des Lebens, das bei Ezechiel Zeichen für die Nähe Gottes im Tempel ist. Jesus schenkt im Evangelium Heil und Heilung jenseits der Naturphänomene. Er schenkt sie, weil Gott uns seine Liebe und Güte dort schenkt, wo wir sie erbitten. Es liegt oft nur daran, seine Zeichen richtig zu erkennen und so seine Nähe zu erahnen.
Erfülltes Leben heißt, die Quellen des Lebens nicht zu verlieren und so auch die Durststrecken des Lebens im Glauben an Gott zu bestehen. Gerade die Trockenzeiten können uns so die Erfahrung von Sinn im Leben nahebringen.

Besinnungstext
Wasser ist Leben,
solange die Wasser fließen,
entwickelt sich das Leben.

So mache ich mich auf,
die Quellen zu finden,
aus denen sich das Leben speist.

Die Bedürfnisse des Leibes,
Nahrung und Licht
und einen Raum zum Leben.

Die Bedürfnisse der Seele,
die sich nach Gott sehnt
und von ihm her Kraft bekommt.

Wo die Wasser fließen,
wo ich Gott im Leben spüre,
da entfaltet sich das Leben.

Lied: GL 427 (Herr, deine Güt)