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Dienstag der 3. Osterwoche, 28.04.2020

L Apg 7, 51 - 8,1a ; Ev: Joh 6, 30-35

PSALM 31
R Herr, in deine Hände lege ich meinen Geist. - R
Sei mir ein schützender Fels,
eine feste Burg, die mich errettet.
Denn du bist mein Fels und meine Burg;
um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten. - (R)
In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Ich verlasse mich auf den Herrn.
Ich will jubeln und über deine Huld mich freuen. - (R)
Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht,
hilf mir in deiner Güte!
Du beschirmst sie im Schutz deines Angesichts
vor dem Toben der Menschen. - R

RUF VOR DEM EVANGELIUM
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der Herr:)
Ich bin das Brot des Lebens;
wer zu mir kommt, wird nie hungern.
Halleluja.

Evangelium  Joh 6, 30-35
In jener Zeit sagte die Menge zu Jesus:
Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du?
Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.
Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.
Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.
Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!
Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben. 

IMPULS IN DEN TAG
In der heutigen Lesung, in der Apostelgeschichte, wird der Märtyrer Stephanus vom Heiligen Geist erfüllt und verkündet den Schriftgelehrten und Ältesten in Jerusalem: <i>Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen</i>. Während seiner Steinigung, betete er und rief:<i> Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! </i>Stephanus sieht Jesus stehen: Er ist aufgestanden, um ein Urteil zu sprechen, seiner Kirche den neuen Weg in die Zukunft zu weisen.
Welche Parallelen hier zu erkennen sind ... "Gelehrte, Hirten und Regierende" beraten zur Zeit, wie wir wieder "das Brot des Lebens"  in unseren Händen halten, die Kommunion mit Jesus in unseren Kirchen feiern könnten. Das Risiko einer Ansteckung durch Corona soll dabei vermieden werden. Ich bin gespannt, an welche Regeln wir uns bald im Gottesdienst bald werden halten müssen, damit wieder ein Schritt nach vorne geht ins Leben eines "Christenmenschen". 

GEBET
Guter und treuer Gott,
gib uns Deinen Leben spendenden Geist,
der sich uns in Jesus Christus gezeigt hat.
Lass uns in Deinem Geist erkennen, was richtig ist
und gib uns die Kraft, das Rechte entschlossen zu tun.
Das erbitten wir in dieser schweren Zeit von Dir,
guter und treuer Gott.
Amen.  (Bischof Dr. Gebhard Fürst)