Zum Inhalt springen

Donnerstag, 16.04.2020
L Apg 3, 11-26 Ev Lk 24, 35-48

Impuls:       
Als Jesus das erste Mal nach seiner Auferstehung seinen elf Jüngern erscheint, sagt er zu ihnen zuallererst: "Friede sei mit Euch!".
Friede - damit kann zum einen der politische Friede gemeint sein - Friede als Abwesenheit von Krieg. Damals wie heute ein verständlicher Wunsch.
Ich glaube Jesus wünscht seinen Jüngern und Jüngerinnen zusätzlich zu diesem "äußeren Frieden" auch einen "inneren Frieden". Das Gefühl des mit sich, mit Gott und den Mitmenschen "Im-Reinen-Sein". Es tut gut, auch immer wieder etwas für diesen "inneren Frieden" zu tun: Im Gebet vor Gott bringen, was einen belastet, sich selbst gegenüber ehrlich sein, sich nach einem Streit mit dem Mitmenschen aussprechen und vielleicht wieder versöhnen. Dies ist sicherlich nicht immer leicht und gelingt uns wohl häufig auch nicht so, wie wir es uns wünschen. Und dennoch: es ist einen Versuch wert!
Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für eine Stille und überlegen Sie sich:
- Gibt es etwas, das mich belastet und das ich im Gebet vor Gott bringen könnte?
- Gibt es einen Menschen, mit dem ich endlich etwas klären sollte?
- Gibt es Dinge in meinem Leben, bei denen ich mir selbst etwas vormache und nicht ehrlich zu mir selbst bin?

Gebet:
Bei Gott sind unsere Sonnenseiten und auch unsere Schattenseiten gut aufgehoben. Er kennt sie und liebt uns. Ihm können wir vertrauen. So segne uns und alle Menschen, die uns am Herzen liegen der eine dreifaltige Gott: der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.