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Donnerstag der 3. Osterwoche, 30.04.2020

L: Apg 8, 26 - 40; Ps 66, 8-9.16-17.19-20; Ev: Joh 6, 44 -51

TAGESGEBET

Guter Gott,
in dieser österlichen Zeit
erfahren wir deine Barmherzigkeit
in reicher Fülle,
du führst uns aus der Finsternis.
Gib, dass wir deine Wahrheit erfassen
und in unserem Leben festhalten.

EVANGELIUM NACH JOHANNES

Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: 44Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. 45Bei den Propheten heißt es: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen. 46Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen. 47Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. 48Ich bin das Brot des Lebens. 49Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. 50So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. 51Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.

Zur LESUNG UND EVANGELIUM

In der heutigen Apostelgeschichte ist von der Bekehrung des äthiopischen Ministers die Rede.

Er war ein Gottessucher, der auf den Apostel  Philippus trifft, der ihm den Text auf seiner Schriftrolle auslegt. Katechese, Glaube und Taufe geschehen bei diesem Mann in Windeseile. Es ist keine Zeit zu verlieren. Die christliche Botschaft soll nicht im Lande Israel stehen bleiben.

Im Evangelium spricht Jesus, dass niemand zu ihm kommen kann, wenn nicht der Vater selbst ihn zu ihm (Jesus) führt. Und kein Mensch kann aus eigener Kraft an Jesus glauben. Gott selbst wird tätig … Gott weist dem Menschen die Richtung. Und der Mensch?

Er muss sich bewegen lassen, Gott vertrauen wie ein Kind seiner Mutter /seinem Vater vertraut und sich leiten lässt.

IMPULS IN DEN TAG

Diese Woche müssen Bund und Länder neue Versammlungsregeln für die Kirchen aufstellen. Das Verbot von Gottesdiensten dient in Corona Zeiten dem Schutz von Leib und Leben, ist aber auch ein schwerwiegender Eingriff in das Grundrecht auf Religionsfreiheit. Daher kann die Einschränkung nur befristet sein und muss auf Verhältnismäßigkeit geprüft werden. Weil das Recht auf Versammlung verboten wurde, wurden die Gemeinden kreativ: Gottesdienstliche Feiern fanden in der Familie statt, das Wort Gottes wurde online verkündet, Kirchen wurden mit Material zum Mitnehmen ausgestattet, Orte für Gebet und Anbetung geschaffen, Wortgottesdienstformen für jedes Alter und in jeder Lebenslage entwickelt und angeboten…. Der Geist Gottes ist am Werk und auch wir sind am Zug.