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Freitag der 3. Osterwoche, 1.5.2020

L: Apg 9, 1-20; Ps 117, 1.2; Ev: Joh 6, 52-59

PSALM

Geht hinaus in die ganze Welt,
und verkündet allen das Evangelium!
Lobet den Herrn, alle Völker,
preist ihn, alle Nationen!
Denn mächtig waltet über uns seine Huld,
die Treue des Herrn währt in Ewigkeit.

EVANGELIUM NACH JOHANNES
Mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank.

In jener Zeit
52stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
53Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
54Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
55Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank.
56Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.
57Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.
58Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.
59Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte.

ZUM EVANGELIUM

In diesem Abschnitt erreicht die eucharistische Rede Jesu ihren entscheidenden Höhepunkt. Jesus verlangt nicht nur Glauben an seine Person, sondern wirkliches Essen des Brotes, das er selbst ist. Er sagt es noch härter: Man soll sein Fleisch essen und sein Blut trinken. Wie soll man das verstehen?

„Der Geist ist es, der lebendig macht“ (V. 63). Soll man es also rein geistig verstehen, etwa so wie das Mahl, zu dem die göttliche Weisheit einlädt (vgl. Spr 9,1-6)? Die Zuhörer Jesu spüren, dass er mehr sagen will, deshalb ihre Erregung. Die ganze Tragweite des Gesagten werden die Jünger erst beim Letzten Abendmahl zu begreifen anfangen. Und nach dem Weggang Jesu werden sie zusammenkommen, um das Herrenmahl zu feiern, das Sakrament des Todes und der Auferstehung Jesu, „bis er wiederkommt“. (nach Schott Tagesliturgie)

IMPULS IN DEN TAG

1. Mai - Ein Feiertag, der mit Aufrufen zu Demos für Arbeit, Gerechtigkeit, Frieden verbunden ist, mit Wallfahrten zu Marienkirchen, mit dem Gemeindefest in der kath. Kirchengemeinde Maria Königin des Friedens in Büsnau. Rausgehen war am 1. Mai ein Muss. Dieses Jahr sind Sie eingeladen möglichst zu Hause zu bleiben, dadurch schützen Sie sich und andere. Wenn Sie sich gesund fühlen und sich die Freiheit nicht nehmen lassen wollen ... treten Sie in eine Kirche ein und zünden eine Kerze an. Schließen Sie auch Ihren Nächsten in Ihr Gebet ein. Wer betet, findet sich nicht ab, mit dem was ist.

GEBET

Herr, lass das Böse geringer werden und das Gute um so kräftiger sein. Lass die Traurigkeit schwinden und Freude um sich greifen. Lass uns annehmen und geben können und einander behilflich sein. Lass die Missverständnisse aufhören und die Enttäuschten Mut gewinnen. Lass die Kranken Trost finden und die Sterbenden deine Erbarmung. Lass uns wohnen können auf Erden und die Ernten gerecht verteilen. Lass Frieden unter den Menschen sein, Frieden im Herzen - rund um die Erde.