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Freitag 20. März 2020
L Hos 14,2–10

Lied: GL 446 (Lass uns in deinem Namen, Herr)

Gedanken zum Text
Beten bringt doch nichts, so höre ich manchmal in Gesprächen.
Ich frage dann meistens zurück: „Was bringen Sie denn mit zum Gespräch mit Gott?“ – „Wie meinen Sie das?“ – „Na, Sie haben sich doch sicher überlegt: Welche Bitten habe ich heute auf dem Herzen?
Wofür möchte ich danke sagen?
Um wen mache ich mir Sorgen?
Was bewegt mich aus der Zeitungslektüre oder aus den Gesprächen, die sich ergaben?
Was lege ich Gott ans Herz?“

Hosea lädt das Gottesvolk ein:
Bringt Worte der Reue mit!
Viel ist schiefgelaufen, aber Gott will für die Seinen wieder blühendes Leben.
Er träumt von Menschen, die wieder nach ihm „duften“, die gerne bei schweren Situationen des Alltags in seinem Schatten leben.
Gott vergleicht sich mit dem grünenden Wacholder, an dem wir reiche Frucht finden.
Für mich schon ein Hinweis auf den Baum des Lebens am Karfreitag, das Kreuz, von dem dann Licht, Heil und Leben ausgehen. Es gibt Leben. Ich bin das Leben.
Vielleicht schaffen wir es, die Früchte, die Gott uns vielfältig anbietet, zu pflücken.
Wenn ich bete, wenn ich zu Gott komme mit allem, was in meinem Herzen lebt und spüre, er ist da, er versteht mich, der Kontakt tut mir gut, es gibt mir Kraft, Mut und Hoffnung. Ich glaube, dann sind das solche Früchte die wir pflücken können, jeden Tag auf's Neue.

Fürbitten
Schauen Sie in Ihr Herz, was sich da gerade regt und legen Sie es hin vor Gott

Abschlussgebet
Herr, du hast mich angesprochen, mich aufs Neue deiner Liebe versichert. Deine Liebe trägt und hält uns. Herr, ich darf dich, dein Wort und deinen Segen spüren. Danke, Herr!

Lied: GL 452,1.4–7 (Der Herr wird dich mit seiner Güte segnen)