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Mittwoch der 4. Osterwoche, 6.5.2020

L Apg 12, 24 - 13, 5; Ev Joh 12, 44-50

Im heutigen Evangelium geht es insbesondere um die Beziehung Jesu zu Gott. Jesus versteht sich offenbar nicht nur als ein Gesandter, der von Gott eine oder mehrere Botschaften überbringt, sondern er spitzt seine Beziehung zu Gott in diesem Satz zu:

"Wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat."

Eine gewagte These: Wer Jesus sieht, sieht letztlich Gott selbst.

Jahrhunderte lang wurde in der Kirche über diese Frage gestritten: ist Jesus Mensch, ist Jesus Gott oder ist Jesus irgendwie beides - Mensch und Gott?

Heute kann ich mir ein paar Minuten Zeit nehmen für folgende Fragen:

Wer ist Jesus für mich ganz persönlich? Welche Erfahrungen habe ich mit Jesus gemacht? Würde mein Leben ohne Jesus anders aussehen?

Gebet

HERR, Du bist ein Geheimnis für uns. Und doch kannst Du uns näher sein als jeder und jede andere. Manchmal spüren wir Dich in unserem Leben - und manchmal nicht. In all unserer Unwissenheit und doch auch in all unserer hoffenden Gewissheit bitten wir Dich: zeige Dich uns, schütze uns, sei uns und unseren Mitmenschen nahe.
Amen.