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Montag 23. März 2020
L Jes 65,17–21; Ev Joh 4,43–54
Lied GL 361,1–3 (Mein schönste Zier)

Gedanken zu den Tagestexten
Wir sind immer noch in der Fastenzeit, die geprägt ist vom „Verzicht“. Vielleicht hat der eine oder andere sich ja zu Beginn etwas überlegt, worauf er verzichtet und seien es nur die Klassiker wie Zigaretten und Alkohol.

Jetzt sind wir aber durch die Corona-Krise alle kollektiv ungewollt in einer Verzicht-Phase. Einschränkungen jeglicher Art bestimmen unser Leben. Wir vermissen vieles. Die einen nehmen es hin, die andern ärgern sich, wieder andere nutzen diese Zeit für sich.

Fasten ist aber mehr als ein Vermissen. Es kann zum Grund der Freude werden, wo wir den Sinn des Fas-tens verinnerlichen und den Mut haben, Neues zu wagen und uns einlassen auf diesen Gott, den wir so oft nicht verstehen und der uns doch immer mit seiner Liebe nahe ist.

Glaube ist immer eine Herausforderung. Immer wieder werden wir herausgefordert und ermutigt, im Glauben Gott zu vertrauen. Dieses Vertrauen wird erfüllt werden, wenngleich wir nicht immer wissen, auf welche Weise uns Gott seine Treue zeigt. Es verlangt die Offenheit für das Neue und das Unerwartete. Davon berichtet Jesaja, das erleben die Zeitgenossen Jesu durch sein wundersames Handeln.
Ein neuer Himmel,
eine neue Erde,
ein neuer Anfang
aus Gottvertrauen.

Ein Geschenk für jeden
der offen ist für Gott,
seine Zeichen erkennt
inmitten der Welt.

Ich komme mit Glauben und Vertrauen zu ihm,
der meine Freude ist
und mich in den Höhen und Tiefen
meines Lebens begleitet.

Ich fasse Mut
und gehe meinen Weg
mit meinem Gott,
der mich führt und leitet.

Lied: GL 437 Meine engen Grenzen