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Montag der 4. Osterwoche, 4.5.2020

L: Apg 11,1-18; Ev: Joh 10,11-18

Jesus, der gute Hirte. So wird er im heutigen Evangelium dargestellt.
Das Hirtenmotiv durchzieht die ganze Bibel. Bereits im Alten Testament gibt es viele bekannte Gestalten, die Hirten waren. Man denke an Abraham oder David. Und auch schon im Alten Testament wurde die Bezeichnung Hirte bereits im übertragenen Sinn gebraucht- für Könige und Richter zum Beispiel als Hirten Israels.

Aber auch für Gott selbst. So heißt es im bekannten Psalm 23: "Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln." Für viele ist dies der schönste Psalm überhaupt.
Ich kann das gut nachvollziehen, spricht er doch mit seinen Bildern und seinen Hoffnungsbotschaften mitten hinein in unser, manchmal schattiges und bedrohtes Leben.Ich lade Sie ein, diesen Psalm zu lesen, zu beten, zu meditieren - mit den Bildern dieses Psalms Hoffnung und Kraft zu tanken:

Ein Psalm Davids
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern.
Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.
Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des Herrn immerdar.

Gebet:
Guter Gott, segne uns in dieser neuen Woche. Sei bei uns, wenn uns das Leben herausfordert, wenn wir kraftlos sind, wenn uns Mitmenschen das Leben schwer machen. Sei bei uns bei allem Schönen, das wir erleben, in unserer Freude und bei wertvollen Begegnungen mit unseren Mitmenschen.

So segne Du uns, Du der gute Hirte, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.