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Samstag der 2. Osterwoche, 25.04.2020

L 1 Petr 5,5b–14; Ev Mk 16,15–20

Wir feiern heute das Fest des heiligen Markus.
Er ist nicht nur der Verfasser des ältesten und kürzesten Evangeliums, man kann auch sagen, dass er die Gattung „Evangelium“ erfunden hat und maßgeblich auf die Entstehung des Matthäus- und Lukasevangeliums eingewirkt hat.
Die Worte Jesu, die wir heute aus seinem Evangelium hören, sind auch an uns gerichtet, es ist auch unsere Aufgabe: „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium
 „Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei …“ Das ist wirklich eine frohe und ermutigende Botschaft an uns.
Wir alle sind, aufgrund unserer Taufe, dazu berufen, das Evangelium zu verkünden.
 Es ist keine einfache Aufgabe in der heutigen Welt, aber die Welt braucht unbedingt die Frohe Botschaft, die Botschaft davon, dass Gott die Menschen liebt.
Das Evangelium besser verstehen lernen und jeden Tag versuchen danach zu handeln, ist auch Verkündigung.

Frère Roger, der Initiator von Taizé sagte einmal:
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast. Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.


Schrifttext: Markus 16,15–20
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.

In jener Zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.
Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.


Fürbitten

Der Herr trägt uns auf, durch unser Leben sein Evangelium zu verkünden; ihn bitten wir:

Herr, hilf allen, die sich bemühen, nach deinem Evangelium zu leben.
Wir bitten dich, erhöre uns.
Hilf allen Christen, dein Evangelium besser zu verstehen und danach zu handeln.
Hilf allen, die verzweifelt nach dem Lebenssinn suchen, besonders den jungen Menschen.
Hilf allen, die dir nachfolgen möchten, aber nur auf Unverständnis stoßen.
Hilf allen, die verlassen, einsam und krank sind.
Hilf allen, die heute aus diesem Leben scheiden werden.
Herr, du bist bei uns alle Tage bis zum Ende der Welt. Dafür danken wir dir und preisen dich, jetzt und in Ewigkeit.

Segensbitte:
Guter Gott
unter deinem Schutz und Segen wollen wir losgehen,
um an deinem Reich zu bauen.
Sei du mit uns und führe uns den rechten Weg.
Halte uns wachsam und sensibel,
voller Tatendrang und Phantasie.
Dazu segne uns der dreieinige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Halleluja!

Coronatagebuch Julius von Lorentz:
Heute ist die Aufnahme zum ersten Mal keine reine Klavierimprovisation - ich habe zu einer Klavierstimme zusätzlich mehrere Cellostimmen improvisiert, aufgenommen und diese mit der Klavierstimme zusammengefügt.
So ist ein kleines Ensemble entstanden.