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Auf ein Wort

Im Nachhinein muss ich sagen, Gott sei Dank konnten wir noch Ostern feiern. Für uns Christen das wichtigste Fest. Und für mich persönlich hatte es in diesem Jahr eine ganz besondere Bedeutung, weil sich an und in diesen drei Tagen alles widerspiegelte, was gerade mein und das Leben vieler bestimmt. Der Gründonnerstag – Symbol der Gemeinschaft, nach der ich mich sehne und die ich vermisse.

Karfreitag – das Leiden, Sterben, die Hoffnungslosigkeit, die Ängste, das Scheitern, die Ausweglosigkeit, Flucht – wer kennt nicht wenigstens einen dieser Aspekte.

Und dann aber Ostern – Auferstehung, Licht, Hoffnung und Zuversicht.
An Ostern entsteht neues Leben, da bewegt sich was

Eigentlich wollte ich über Themen schreiben, die mich gerade gedanklich  ewegen, im Blick auf unsere Kirchengemeinde, wie wir nach Corona wieder das Gemeindeleben neu starten können, im Blick auf die Kirche, die mit ihrem Verbot der Segnung homosexueller Paare zeigt, dass sie das Leben der Menschen nicht richtig bzw. gar nicht wahrnimmt und damit die Gemüter bewegt.

Allerdings drängelt sich wieder diese Corona in den Mittelpunkt und aus der Bewegung wird wiederum Starre.

Stuttgart hat momentan eine Inzidenz von über 200 und deshalb sind auf Grund bischöflicher Anordnung keine Präsenzgottesdienste möglich.

Die gewählten Vorsitzenden der KGR´s und ich haben als Datum für diese Regelung den 02.05 festgelegt in der Hoffnung, dass die Zahlen sich nach unten bewegen. Das Datum ist aber nicht absolut. Wir werden kurz vor dem 3.5. wieder entscheiden, ob und wie liturgische Feiern wieder möglich sind oder die Frist nochmals verlängert werden muss. Das ist im Blick auf Planungen natürlich sehr schwierig und erfordert ein hohes Maß an Flexibilität in vielen Bereichen. Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Stand über die Pfarrbüros oder auf unserer Homepage. Dort finden sie auch einige Onlineangebote wie z.B. tägliche Impulse unter „Angedacht“ und sonntags ein Online-Format.

Voller Zuversicht, dass sich die Zahlen nach unten bewegen und vor allem dass Sie gesund bleiben, grüße ich sie herzlich.

Andreas Marquardt