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Auf ein Wort

„Stop – Look – Go“

zu diesem Dreischritt habe ich einen Vortrag von David Steindl-Rast, einem Benediktinermönch, gehört.

„Stop“: Innehalten, weg vom PC! Prima Idee für die Ferien.

In den vergangenen Monaten wurden wir alle weltweit zu einem unfreiwilligen Stopp gezwungen. Wie so oft gab es zwei Seiten dieses uns aufgezwungenen Stopp: von existenzieller Not bis „ein Weniger, das Mehr sein kann“.

Bei Steindl-Rast ist der freiwillige Stopp gemeint. Das bewusste Innehalten in genau dem Alltag, der mich derzeit bestimmt. Innehalten, einen Schritt zur Seite gehen und Schauen.

„Look“: Schauen, wie beim Straße überqueren. Blick nach rechts und links. Sehen, was mir begegnet. Was regt mich auf, was macht mich traurig, was macht mich froh? Was sehe ich?

Der Blick auf Lebensrealitäten anderer schärft meinen Blick auf weltweite Zusammengehörigkeit, aber auch den Blick auf meine Umgebung und die eigene Situation. Solche Erfahrungen lassen mich mit neuen Augen auf meinen Alltag schauen. Ich kann dankbar werden, traurig oder verärgert über verschiedene Lebenslagen. Dann komme ich ins Handeln, ins „Go“.

„Go“: Ich sehe die Situation, die mir begegnet als Chance. Als Chance daran zu wachsen, eventuell etwas zu verändern, etwas richtig zu genießen oder Unabänderliches anzunehmen und innerlich daran zu reifen.

Auch wenn uns das Leben einen Strich durch unsere Planungen macht, können wir aus der jetzigen Situation das Beste für uns machen. „Stop – Look – Go“ eine lebenslange Chance.

Was hat das mit Gott zu tun? Gott zeigt sich in der Bibel immer wieder als ein Gott, der das Leben wählt. Er lädt uns ein, es ihm gleich zu tun. In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine schöne Sommerzeit!

Pastoralreferentin Elisabeth Dörrer-Bernhardt