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Auf ein Wort

Mach mal Pause

In der Schule war für mich die große Pause etwas ganz Wichtiges, etwas worauf ich mich immer freute und vor allem nach anstrengenden Mathestunden sehr danach sehnte.

Raus aus dem Klassenzimmer, sich mit Freunden auf dem Schulhof treffen, ‘ne Brezel essen, abschalten bevor es dann wieder weiterging.

Wir Menschen brauchen Pausen, Unterbrechungen in denen wir neue Kraft tanken, die Seele baumeln lassen können, frei werden für Neues und neue Herausforderungen.

Schon Plutarch meinte: „Erholung ist die Würze der Arbeit“ und auch Jesus zog sich vor großen Aufgaben immer wieder in die Einsamkeit zurück, nahm sich eine Auszeit, machte Pause.

Selbst die Musik kennt die Pause, Zeit um Luft zu holen, neu einzuatmen um dann weiter zu spielen oder zu singen.

Wir brauchen solche Unterbrechungen, denn das Leben an sich macht keine Pause. Persönliche Sorgen und Nöte bleiben bestehen. Der Krieg in der Ukraine geht unvermindert weiter, Energiekosten und Preise explodieren und vieles andere mehr.

Ich wünsche Ihnen für die Sommerferien, dass Sie die Möglichkeit haben eine große Pause einzulegen. Und sie vielleicht auch dazu nutzen, zu überlegen, wie wir auch im normalen Alltag immer wieder Unterbrechungen und Pausen für uns finden und einlegen können. Denn Müßiggang ist nicht aller Laster Anfang, sondern was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer. Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause.

Pfr. Andreas Marquardt